Folge 8: Sophia Kuhlmann, Schreinerin mit Herz, Holz und Haltung!
Shownotes
Sie ist mit Leib und Seele Schreinerin, erfolgreiche Influencerin und sie macht sich stark für deutlich mehr „Frauen-Power“ im Handwerk: Sophia Kuhlmann. Die 24-Jährige entdeckte während einer Reise durch Australien ihre Liebe zum Werkstoff Holz. Nach einem Jahr Work and Travel in „Down Under“ kehrte sie nach Deutschland zurück und entschied sich, eine Ausbildung zur Schreinerin zu machen – mit Erfolg und großer Wirkung nach außen: Denn Sophia interessiert sich nicht nur für die praktische Arbeit in der Werkstatt, sondern auch für die Menschen und ihre Geschichten dahinter. Besonders am Herzen liegt ihr das Thema ‚Frauen im Handwerk‘. Inzwischen teilt sie ihren Alltag und ihre Erfahrungen als „schreinerin_sophia“ via Social Media und erreicht aktuell rund 122.000 Menschen allein auf Instagram.
In der achten Folge von „Unser Holz“ erzählt die Sophia was sie am Werkstoff Holz so fasziniert und welche Erfahrungen sie im Ausland gemacht hat.
YouToube-Kanal von Sophia https://www.youtube.com/@schreinerin_sophia
Instagram-Kanal von Sophia https://www.instagram.com/schreinerin_sophia/
Transkript anzeigen
00:00:01: Unser Holz.
00:00:02: Gut fürs Klima, gut für dich!
00:00:06: Der Podcast über die Klimaschützer
00:00:08: Wald und Holz.
00:00:10: Herzlich willkommen zur achten Folge unseres Podcasts, unser Holz, gut fürs Klimagut für Dich in dem es auch heute ums Bauen mit Holz geht Und heute wie man so schön sagt Mit der Hand am Arm.
00:00:22: Mein Name ist Tina Kiefe und mein heutiger Gast ist Sophia Kuhlmann ihr auf Instagram rund onehundertundzwanzigtausend Follower als Schreinerin Sophia bekannt ist.
00:00:34: Hi, danke für die Einladung!
00:00:35: Ja
00:00:35: herzlich willkommen, Sophia!
00:00:36: Rund onehundzwantigtauend FOLLOWER.
00:00:40: also für Leute aus meiner Generation ist es wahnsinnig viel.
00:00:43: was das Geheimnis deines Erfolges auf Social Media?
00:00:48: Ja um ehrlich zu sein steckt da nicht wirklich ein Plan dahinter.
00:00:51: ich glaube ich mache einfach das worauf ich Lust habe und Ja, was mir Spaß macht.
00:00:56: Was sich richtig anfühlt und ich glaube es gehört so eine gewisse Authentizität dazu.
00:01:00: So eine gewissen Nähe.
00:01:02: aber ich möchte auch das meine Videos einen Mehrwert haben also dass Leute meine Videos oder meine Beiträge sehen und da vielleicht sogar noch etwas lernen und mitnehmen können Und ich glaube das irgendwie ein Mix aus demso Dass das Geheimnis dahinter ist.
00:01:16: Also der Inhalt ist dir durchaus auch wichtig dass klar diesen beruflichen Kontext hat.
00:01:21: ja natürlich
00:01:22: voll.
00:01:23: Wann und wie hast du denn das Holz für dich entdeckt?
00:01:26: Also, du bist ja Schreinerin.
00:01:29: Lag die Faszination eher beim Schreinern.
00:01:30: egal mit welchem Material wird es da heute auch sehr vielfältig, glaube ich.
00:01:34: oder war's echt das Holz, dass dich da so gepackt
00:01:36: hat?
00:01:37: Also... Ich glaub damals, im Jahr two-tausend sechs haben meine Eltern gebaut Und das war natürlich das absolute Paradies.
00:01:43: Wir haben so ein bisschen auf der Baustelle gelebt, es gab ganz viel Werkzeug und ganz viel Material.
00:01:47: da wurde aus jedem Brett und egal was wurde irgendwas geschaffen ob Seifenkisten waren oder Kartoffelbomben.
00:01:55: also ich hatte eine super praktische und kreative Kindheit.
00:01:58: Ich war aber auch viel mit meinen Brüdern im Wald und hab da Lager gebaut oder Baumhäuser und da habe ich schon gemerkt dass mir gerade so das Arbeiten mitholz wirklich Spaß macht Dass sich das einfach toll finde.
00:02:09: Natürlich gibt's auch andere Materialien wie zum Beispiel Stoff, was wir auch immer wieder verwenden im Schreineralltag.
00:02:14: Das macht mir auch unheimlich viel Spaß aber es wird immer das Holz sein.
00:02:18: Ja, das liegt mir einfach am meisten.
00:02:22: Ich kenne auch Schreine die dann sagen so ja ich habe das Schreinarhandwerk gelernt und jetzt baue ich ständig Kunststofffenster ein
00:02:28: Ja.
00:02:28: Also das ist ja schon auch gar nicht mehr immer selbstverständlich, ne?
00:02:31: Nee, nicht unbedingt!
00:02:32: Also es kommt auch voll auf die Schreinerei drauf an.
00:02:35: Das war mir vor meiner Ausbildung auch nicht unbedingt bewusst, dass es so viele unterschiedliche Schreienereien gibt, die unterschiedliche Schwertpunkte haben.
00:02:42: Ich hab da zum Glück... richtig Glück gehabt und habe eine Schreinerei gefunden, die wirklich vielfältige Sachen gemacht hat.
00:02:48: Also wir haben mit Stoffen, mit Glas, mit Metall aber eben auch mit massiv Holz gearbeitet.
00:02:52: das war echt spannend.
00:02:53: aber es gibt eben auch Betriebe die da nur Türen oder Fenster machen.
00:02:57: ja
00:02:57: Und was ist für dich das Faszinierende am Holz jetzt als Werkstoff im Vergleich zu den anderen Materialien?
00:03:03: Ja
00:03:04: Holz ist für mich einfach ... ein wunderschöner, warmer und weicher Werkstoff.
00:03:09: Aber es ist auch natürliches Material, ne?
00:03:12: Es wächst nach... Ganz klar, es ist ein nachhaltiges Material.
00:03:16: Also Holz oder Bäume speichern ja CO² also die nehmen das auf und speicheren das ab und im Vergleich zu anderen Baumaterialien ist es einfach nachhaltig und das finde ich wirklich schön
00:03:27: am Holz.
00:03:28: Und wahrscheinlich auch diese Haptik was du gesagt hast.
00:03:30: Ja voll
00:03:30: natürlich!
00:03:31: Genau, also Metall... Das ist für mich irgendwie so bisschen befremdlich.
00:03:34: Es ist so kalt und so hart und Holz ist einfach so ein Wohlfühlmaterial für mich.
00:03:41: In deinen Beiträgen zeigst du oft ganz alltägliche Szenen aus deinem Berufsleben, also Arbeitsschritte auf dem Weg zu einer Küche habe ich gesehen oder zu einem Kinderzimmer mit Klettermöglichkeiten wo ihr dann auch auf Montage seid und so weiter.
00:03:54: Welche Resonanz erntest du denn?
00:03:56: Also gibt es da viele Kommentare auch Leute die konkret was dazu schreiben.
00:04:00: ja also die Resonance ist eigentlich durchweg positiv, muss man sagen.
00:04:05: Das ist wirklich schön.
00:04:06: also die Leute sind da auch natürlich begeistert wenn er irgendwie sowas entsteht ne?
00:04:10: Man kriegt da Einblicke das finden die ganz toll.
00:04:13: es gibt aber auch ganz vereinzelt mal Kommentare von Leuten dann so was wie ja Frauen gehören in die Küche.
00:04:20: also das kann man eigentlich gar nicht ernst nehmen.
00:04:22: das ist wirklich selten.
00:04:25: Ja ich bekomme aber auch ganze viele Nachrichten von vor allen jungen Leuten die wir schreiben hey Du hast mich jetzt motiviert, eine Schreinerlehre anzufangen.
00:04:33: Die sind da ganz begeistert und ich treffe die auch auf Messen teilweise.
00:04:37: Und wenn dann da junge Leute oder Mädels vor dir stehen, ganz begeistert und die erzählen ja sie werden jetzt auch Schreinarin.
00:04:45: Da geht einem das Herz auf.
00:04:46: also es gibt so unheimlich viel zurück.
00:04:49: Das überwiegt alles negative auf jeden Fall.
00:04:51: Ist es auch so eine Mission, die du hast mit seinem Kanal?
00:04:54: Also dass du wirklich junge Leute zu diesem Handwerk bringen
00:04:57: möchtest?
00:04:57: Klar!
00:04:58: Auf jeden Fall.
00:04:59: also ich möchte jungen Leuten zeigen was das Handwerk ist und was es bedeutet.
00:05:03: Es ist oft ja irgendwie ein bisschen in einem schlechten Licht dargestellt aber das ist überhaupt nicht so.
00:05:07: Es macht mir unheimlich viel Spaß.
00:05:09: Es ist ein total erfüllender Beruf Und ich hoffe einfach, dass ich die jungen Leute damit erreiche und begeistern kann Vor allem die Frauen.
00:05:17: Ja,
00:05:17: ich muss jetzt gerade daran denken, weil du das gesagt hast mit diesen negativen Kommentaren.
00:05:20: Ich habe auch irgendwas gelesen von dir oder gesehen.
00:05:24: da hast du gesagt ja ich mache die Küche und du kochst?
00:05:27: Oder wie war es genau?
00:05:28: War das die Antwort auf diesen Kommentar?
00:05:31: Ja so mehr oder weniger.
00:05:33: Ja eben genau.
00:05:34: also Kochen liegt mir zum Beispiel gar nicht macht mir überhaupt keinen Spaß.
00:05:37: deswegen wenn ich in der Küche wäre würde niemanden helfen.
00:05:40: Ich baue dann lieber die Küche und wenn dann jemand anderes kocht, ist das super.
00:05:44: Also jeder soll einfach das machen wo er stark drin ist was ihm Spaß macht und es ist völlig egal ob du jetzt weiblich oder männlich bist.
00:05:51: also diese Geschlechterrolle darf einfach keine Rolle spielen.
00:05:55: Und diese Klischees, das ist viel zu hart, viel zu schwer.
00:05:57: Was sagst du dazu?
00:05:58: Ja also Klischee natürlich is man schon irgendwo ein bisschen körperlich gefordert.
00:06:03: aber meine männlichen Kollegen die tragen die Schränke auch nicht alleine durch die Gegend Man hilft sich gegenseitig.
00:06:08: wir haben mittlerweile auch so viele Tragehilfen und Hubtische oder sonstiges.
00:06:13: Also das ist nicht so dass wir jetzt hier irgendwie da den Schrank alleine die Treppe hoch tragen müssen.
00:06:18: Die Kraft und die Stärke allein ist ja überhaupt kein Kriterium macht ja keinen guten Schreiner aus, sondern du musst auch irgendwie Leidenschaft dafür haben.
00:06:28: So ein gewisses Verständnis oder ein bisschen Köpfchen und die Kompetenz dahinter zählt ja – und nicht alleine die Körperkraften.
00:06:36: Das ist Schwachsinn!
00:06:38: Auf welches Werkstück, wenn du dich jetzt so erinnerst sagst, da war ich richtig stolz.
00:06:42: Da bin ich bis heute stolz und es ist mein Lieblingswerkstück gibt's?
00:06:45: Ja
00:06:45: schon also gut das Gesellenstück so, dass man dann baut für die Gesellenprüfung.
00:06:51: Was hast
00:06:51: du denn gemacht?
00:06:53: Das war ein kleines Schränkchen, das war so ein sechseckiger Korpus.
00:06:57: Dann habe ich auf das Türfutter so kleine, massiv Holzornamente nochmal aufgeleimt.
00:07:04: Das war aus Nussbaum und Ahorn für den Kontrast.
00:07:07: Das waren unheimlich viele kleine Teilchen die ich da als Muster dann so aufgeklebt hatte.
00:07:13: Und ja, das hat ewig gebraucht aber da war ich dann richtig stolz wie Oscar danach.
00:07:18: D.h.,
00:07:18: die musstest du alle aussägen?
00:07:21: Ja, genau.
00:07:21: Also ich habe Stange sozusagen zugesägt eine sechseckige Stange und hab die dann in Scheiben runtergeschnitten.
00:07:28: Dann hatte ich eben meine sechs eckigen kleinen Lättchen Und die habe ich dann jeweils mit so kleinen wirklich das waren vielleicht zu fünf Millimeter auf drei Millimeter kleinen Stäbchen miteinander verbunden also dass es dann fast wie ein Sternenmuster oder alle so aneinander hingen Habt die aneinander gelegt Dann mit Kreppband überklebt, dass das alles zusammenhält.
00:07:48: Konnte dann umdrehen von hinten mit Leim dann eben überziehen und auf mein Türfutter legen und anpressen.
00:07:56: Also es hat schon ein bisschen viel Arbeit.
00:08:00: Ja aber das macht mir auch Spaß.
00:08:01: gerade zu die filigrane Arbeit.
00:08:03: Und das Schränkchen war aus... Auch aus Nussbaum oder was war
00:08:06: das?
00:08:06: Ja, genau.
00:08:06: Also der Korpus war nussbaumfurniert Das Fußgestell war ahornmassiv ja und dann waren natürlich Schublaten drin mit klassischer Führung mit Schwalbenschwanz-Zinkungen Und ich meine das Stück hat dann sogar einen Preis gewonnen.
00:08:20: zum Schluss Obwohl tatsächlich der ein oder andere Lehrer da der Meinung war dass Ich mich da übernommen habe ja den hab ich allen gezeigt
00:08:29: Hast du auch vor dem den Meisteren die meisterin zu
00:08:32: machen?
00:08:33: Ich bin mir noch nicht so ganz sicher.
00:08:35: Also ich spiele immer wieder mit dem Gedanken, aber ich bin gerade so vertieft in meiner Arbeit und in dem was ich tue... ...ich möchte ja irgendwie nicht jetzt ein Jahr an der Schule sein und da komplett rauskommen.
00:08:48: Ja, ich bin noch am überlegen vielleicht irgendwann, aber habe es eigentlich nie so wirklich geplant gehabt.
00:08:55: Du reist viel auch das erfährt man über deinem Kanal?
00:08:59: Und du schaffst dir vor allem das Holzhandwerk in anderen Ländern an.
00:09:03: Was können wir von anderen Ländern lernen?
00:09:05: oder was hast du auch konkret gelernt?
00:09:07: Also ich glaube gerade so die Art und Weise zu improvisieren, die kommt mir da einen Sinn.
00:09:13: Das war schon teilweise sehr faszinierend.
00:09:15: aber ich habe auch gelernt dass wie hier in Deutschland eigentlich Nicht eigentlich, wir haben eine wirklich gutes Qualitätslevel hier.
00:09:24: Also da kommen viele andere Länder nicht unbedingt dran und das habe ich dann schon auch festgestellt dass wir in Deutschland schon sehr gut aufgestellt sind ja.
00:09:35: Und gibt es denn in anderen Ländern so ganz handwerkliche Dinge die vielleicht noch anders machen
00:09:41: oder?
00:09:42: Ja.
00:09:44: Was machen was wir gar nicht kennen vielleicht auch
00:09:46: Ja, schon.
00:09:48: Also ich habe immer mal wieder so kurze Einblicke gehabt.
00:09:51: Ich war jetzt nie wirklich lange an einem Ort, dass ich da jetzt wirklich tiefe Einblicken hatte in Australien.
00:09:58: Habe ich zwei Monate gearbeitet in der Schreinerei und da war ich doch recht erstaunt das die ganzen Korben für die Küche wirklich nur stumpf zusammengehauen werden.
00:10:09: Da gibt's keine Dübel, kein Leim, ne?
00:10:11: Die haben die Nagelpistole und dann werden da Corpus nach Corpus zusammengenagelt.
00:10:16: Also das ist natürlich ganz anders als hier in Deutschland aber jetzt nicht unbedingt was, was ich übernehmen möchte weil das natürlich ja qualitätsmäßig da nicht unbedingt auf dem gleichen Level ist wie hier.
00:10:26: Das waren auch alles nur sechzehnersparen Platten.
00:10:28: Hier haben wir eigentlich also wir zumindest im Betrieb, indem ich gelernt habe, neunzehner Platten.
00:10:33: Das ist einfach ein bisschen stärker bis in ... Ja hochwertiger würde ich jetzt sagen.
00:10:37: Aber zum Beispiel in Indonesien, da ist eben wieder das mit dem Improvisieren so faszinierend gewesen.
00:10:45: Da hatte ich den Willi besucht der hat eine Schreinerei Und der hatte auch einfach nicht so viele Möglichkeiten, an Maschinen zu kommen oder an Werkzeug.
00:10:54: Und da hat dann teilweise mit ganz einfachen Mitteln sich da eine Tischkreissäge gebaut oder ein Abrichttobel.
00:11:01: Also das war Wahnsinn!
00:11:02: Dann irgendwie aus Brettern da zusammen genagelt.
00:11:05: Der wusste sich zu helfen und da kann man sich definitiv noch ne Scheibe abschneiden.
00:11:10: Ja, einfach dieses mit wenig Mitteln und mit einem bisschen Köpfchen, da trotzdem was zu erreichen... Das war schon faszinierend.
00:11:19: Die Abhand muss man natürlich auch haben, das ist ein ganz anderes Level.
00:11:26: Also die Präzision dort und die Genauigkeit ... das war schon Wahnsinn!
00:11:31: Warst du da dann in einer Schreinerei?
00:11:33: Ja also... Das war keine klassische Schreinerei, das war ein zweiundsechzigjähriger alter Mann.
00:11:41: Der hatte eine kleine Werkstatt, da standen zwei CNC-Maschinen drin.
00:11:45: also er hat relativ wenig mit Hobel und Stemmeisen gemacht so wie man sich das vorstellt sondern er hat eigentlich alles mit diesen zwei CNC Maschinen gemacht und trotzdem riesige Skulpturen hergestellt für die wirklich krassesten Marken Louis Vitor, Cartier... Also ne?
00:12:01: Das war Wahnsinn.
00:12:02: was dann nachher rausgekommen ist der Theoretisch kann man sich das vorstellen, wie so Würfel.
00:12:08: Auf der CNC wird es dann ausgefräst und dann kannst du das nachher zusammenklappen, hast einen Würfel und dann werden ganz viele Würfel aneinander befestigt und geschraubt und zum Schluss entsteht da eine krasse Skulptur.
00:12:20: also das war schon faszinierend.
00:12:22: Und aus welcher Holzart hat er das gemacht?
00:12:24: Das waren dann keine Massivolz zum größten Teil zwar dass dann wahrscheinlich beschichtete Sparenplatten oder MDF oder sowas.
00:12:31: Und in Istanbul warst du auch, habe ich gesehen?
00:12:34: Ja.
00:12:34: Auch ganz spontan.
00:12:36: Das war auch absolut faszinierend!
00:12:38: Da hatte ich vorher jemanden gefunden über Instagram, hat da gefragt ob ich vorbeikommen kann und mir das mal anschauen kann.
00:12:44: Ich hatte irgendwie gesehen dass er dann eine Schreinerei hat Gefühlt hat ihm aber die Hälfte der Schreinereien in Istanbul gehört.
00:12:52: Also wir sind dann den Tag über da in verschiedenen Werkstätten gewesen.
00:12:56: Am Anfang war das noch recht groß, ne?
00:12:58: Sie haben da irgendwie... ich glaube massiv voll importiert und exportiert.
00:13:04: Und dann waren wir auch in ganz kleinen schnuckeligen Werkstädten.
00:13:07: Da wurde gedrexelt, da war eine Bildhauer, ne Der hat Wahnsinnsornamente hergestellt Alles mit der Hand, mit Stemmeisen.
00:13:14: also das war ein Träumchen Ja, kann man sich so hier in Deutschland gar nicht vorstellen.
00:13:20: Das gibt es hier wahrscheinlich kaum noch.
00:13:23: aber da hat das so einfach Tradition und das mal gesehen zu haben – das war schon sehr wertvoll.
00:13:29: Ich hab halt so spontan das Gefühl, du machst eine Art moderne Walz.
00:13:33: Stimmt!
00:13:34: Reißt du durch die Welt nach deinen eigenen Gesetzen und schaust einfach was ist da zu sehen?
00:13:38: Jetzt wo ich drüber nachdenke ja genau also so... Die klassische Walz wäre wahrscheinlich nichts für mich meiner Zubikollege damals wir haben gleichzeitig die Gesellenprüfung gemacht.
00:13:47: der ist auf die Walz gegangen und hat es auch Ganz streng, alles durchgezogen.
00:13:52: Drei
00:13:52: Jahre ne?
00:13:53: Er ist jetzt bald dann eben mit den drei Jahren durch.
00:13:57: Den hatte ich dieses Jahr nach zweieinhalb Jahren das erste Mal wieder getroffen auf der Holzhandwerkmesse und es ist schon Wahnsinn was er erlebt hat.
00:14:04: Der hat da so einen kleinen Sack dabei wo seine Klamotten drin sind.
00:14:09: kein Handy Wahnsinn.
00:14:12: Also das, das könnte ich nicht und da habe ich größten Respekt dafür wirklich.
00:14:17: Das lässt sich mit Social Media dann schlecht vereinen?
00:14:19: Ja
00:14:19: genau also wir sind so komplett komplettes Kontrast zueinander.
00:14:24: Er ist ein bisschen skeptisch mit dem ganzen Social Media.
00:14:26: Ich könnte überhaupt nicht vorstellen ohne Handy solange zu leben.
00:14:30: ja schon witzig und trotzdem verstehen wir uns sehr gut.
00:14:34: Wie holzig sieht es denn bitte zu Hause aus?
00:14:36: Also baust du dir auch Möbel selbst so für deinen Für dein eigenes Heim, sag ich mal?
00:14:42: Ja klar auf jeden Fall.
00:14:43: Also wenn man die Möglichkeit hat dann macht man das ja auch gerne.
00:14:46: Ich bin gerade dabei mir ein Bett zu bauen aus Eiche-Massivholz mit so einer schönen Überplattung an den Ecken und sobald es fertig ist stehen dann schon die nächsten Projekte an.
00:14:58: Nachttische fehlen noch Tischstühle, Garderobe... also ich bin da noch nicht so lang in Deutschland erst seit Anfang dieses Jahres wieder und deswegen gibt's jetzt noch einiges zu tun.
00:15:09: Wie siehst du das Potenzial von Holz?
00:15:11: Also wir hatten es ja schon.
00:15:12: Es gibt auch durchaus andere Materialien, egal ob jetzt im Großen als im Hausbau oder im Kleinen.
00:15:18: was dann die Möbel und das ganze Innere angeht ist es für dich so eine Art moderner Baustoff also der Baustof des einundzwanzigsten Jahrhunderts?
00:15:27: Ja definitiv!
00:15:29: Gerade im Hinblick eben auf die Klimafreundlichkeit im Vergleich zu anderen Baustaffen legt Holz da vorne.
00:15:36: Ich wollte mal so einen kleinen Vergleich aufstellen, während zwei Bäume ihr Leben lang ungefähr zwei Tonnen CO-Zwei aufnehmen und abspeichern wird genau dieses Volumen mit nur einer Tonne Stahlproduktion gerade wieder ausgestoßen.
00:15:51: Und die Zementindustrie hatten wirklich großen Anteil daran an den weltweiten jährlichen CO-Immissionen.
00:16:02: Im Gegensatz dazu ist Holz.
00:16:04: natürlich Würde ich mir wünschen, dass das der Baustoff des einundzwanzigsten Jahrhunderts wird.
00:16:10: Und ich finde Holz generell natürlich viel schöner und wohnlicher als Stahl oder Beton.
00:16:16: also ich würde es mir wünschten.
00:16:18: Spielt Holz Recycling?
00:16:20: Oder auch Upcycling bei dir eine Rolle?
00:16:22: Also restaurierst du, reparierst Du für dich selbst oder auch im Auftrag von anderen?
00:16:28: Also bei mir privat ist noch nicht unbedingt.
00:16:30: eben momentan baue ich mir meine Möbel hauptsächlich selbst aber In Zukunft kann ich mir das auf jeden Fall vorstellen.
00:16:36: Das würde mir auf jeden fall auch Spaß machen.
00:16:39: und im Betrieb war es jetzt auch nicht unbedingt täglich so, dass wir da restauriert haben sind auch nicht spezialisiert drauf.
00:16:47: aber es kam schon das eine oder andere mal vor, dass dann Leute ihr Möbelstück abgegeben haben und eines durfte dann auch ich wieder ein bisschen ja restaurieren ist vielleicht zu viel gesagt Ja, ein bisschen Zuneigung geben.
00:17:00: Und ja dann steht es auch wieder ein paar Jahre wirklich gut da und die Leute erfreuen sich daran.
00:17:05: und das macht natürlich auch mir Spaß sehr demöbeln neues Leben zu geben.
00:17:11: Was glaubst du interessiert junge Leute am Schreinern?
00:17:13: Das ist die Sinnhaftigkeit im Tun einfach.
00:17:18: Oder auch, dass das was dabei entsteht.
00:17:20: Das ganz konkretes entsteht wenn man es tut oder auch dieser gestalterische Aspekt Was glaubst du?
00:17:26: Was ist das, was die Menschen so begeistert?
00:17:27: Die jungen
00:17:27: Menschen Ja.
00:17:28: also ich glaube gerade so diese Sinnhaftigkeit.
00:17:31: Also Du erschaffst was mit deinen eigenen Händen Und am Ende des Tages siehst du ein Ergebnis und vielleicht kannst du dann sogar auf der Montage bei Kunden Auch da das Ergebnis sehen.
00:17:43: und die Kunden sind zufrieden und strahlen, das gibt einem so viel wieder.
00:17:48: Und eben also das ist auch der Punkt, der mich persönlich absolut erfüllt natürlich kann man auch seine Kreativität mit einbringen.
00:17:55: ich meine als Schreiner direkt arbeitet man ja eigentlich auf einen Kundenauftrag.
00:17:59: das heißt wir haben jetzt nicht ewig viel gestalterische Freiheit.
00:18:03: Aber gerade wenn es eben um Lösungsfindung geht und das ist ja eigentlich so, dass was wir machen.
00:18:08: Also wir kriegen einen Plan, wir kriegen Material und dann heißt's so jetzt mach mal und dann überlegst du dir wie mache ich?
00:18:14: Ist es am besten so oder so?
00:18:16: Es gibt Zehntausend Wege die nach Rom führen.
00:18:18: da kann man auf jeden Fall auch seine Kreativität einbringen und so die Kombination aus Beidem ist glaube ich einfach das, was einen erfüllt.
00:18:25: Wie
00:18:25: ging es dir denn da in der Schule?
00:18:26: Hattest du das Gefühl, ja, da gab's auch schon so eine gewisse Förderung meines technischen Begeisterungs- oder handwerklichen Begeistens.
00:18:34: Oder würdest du sagen Mensch, da könnte unser Bildungssystem schon noch ein bisschen was nachlegen dass wir einfach schon früher den Kontakt kriegen.
00:18:41: überhaupt zum Handwerk.
00:18:42: Auf jeden Fall ist da noch viel Potenzial.
00:18:45: Also ich kann mich erinnern, damals gab es zwei Optionen.
00:18:50: Einmal konnte man eben ins Nähen und kochen oder man konnte in den technischen Bereichen die Werkstatt.
00:18:56: Das musste man dann entscheiden und meine ganzen Freundinnen sind natürlich im Kochen und Nähen gewesen und ich habe mich nicht getraut zu dem Jungs in der technischen Bereich oder in die Werkstadt zu gehen.
00:19:05: Fand ich natürlich schade ne?
00:19:06: Mir hätte das wirklich sehr viel Spaß gemacht!
00:19:09: Und da natürlich, warum sagt man nicht hey das ist dann vielleicht mal abwechselnd oder dass man in beides mal reinschnuppern kann.
00:19:17: Ist natürlich schade.
00:19:18: Da ist enorm viel Potenzial, die Kinder noch viel früher abzuholen und den die Berufe näher zu bringen.
00:19:25: Ich denke auch des Lehrer darf vielleicht auch nochmal geschult werden müssen weil meistens sind es ja dann doch Akademiker die nichts unbedingt mit dem Handwerk am Hut haben.
00:19:34: Da herrscht vielleicht auch noch so der Gedanke, Ausbildung im Hand ... Das ist einfach nur so ein Plan B, Studium kommt zuerst.
00:19:42: Also da gibt es ganz viele Punkte wo man ansetzen könnte.
00:19:45: Es gibt aber auch noch sonst viel was man tun könnte zum Beispiel den Meister mit einem Studium gleichzustellen.
00:19:53: Aber auch Mutterschutz für Selbstständige ist ein Riesenthema.
00:19:57: Ich als Schreinerin, wenn ich in Betrieb führen würde und Kinder bekommen möchte... ...ich habe keinen Mutterschutz, ich bekomme kein Elterngeld!
00:20:04: Im schlimmsten Fall muss sich den Betrieb vielleicht sogar langfristig schließen.
00:20:09: Und da besteht einfach noch nicht so wirklich eine Chancengleichheit.
00:20:13: aber auch so Sachen wie steuerfreie Überstunden zum Beispiel oder auch Investitionen an Berufsschulen.
00:20:18: gerade wenn ich an meine denke wo ich gelernt hab Die ganze Schule wurde eigentlich Block für Block erneuert bis auf den Schreinerteil.
00:20:26: Also der ist wirklich noch von damals, das kann man sich gar nicht vorstellen, wirklich veraltet und da fehlt es einfach an modernen Maschinen und so.
00:20:35: Das Schreinerhandwerk entwickelt sich ja auch immer weiter.
00:20:38: und wenn ich dann von anderen Leuten höre dass sie im zweiten Lehrjahr noch nie an der CNC oder irgendwie da gearbeitet haben, das ist einfach nicht mehr der Stand der Dinge.
00:20:47: also da fehlt's einfach.
00:20:50: Fühlst du dich gewertschätzt als Schreinerin in diesem Beruf?
00:20:54: Ja, doch schon.
00:20:56: Also gerade in meinem Betrieb musst du unter Kollegen auf jeden Fall...
00:20:59: Und so gesellschaftlich?
00:21:02: Ja also ich muss sagen generell die Resonanz ist super.
00:21:06: wenn ich Leuten erzähle Ich bin Schreinarin dann höre ich meistens sowas wie ach cool.
00:21:12: Aber ich kriege auch immer wieder Kommentare gerade so von den älteren Generationen.
00:21:16: Und dann heißt es so, ach okay, Geschreinerin was machst du denn da?
00:21:19: Bist Du im Büro oder so?
00:21:21: ne?
00:21:21: Also das Verständnis ist noch nicht ganz.
00:21:23: da sind oft fragende Blicke und ja als Frauen im Handwerk sind wir auch immer noch oft leider sexistischen Situation ausgesetzt.
00:21:33: also das kommt vor viele haben das vielleicht gar nicht mehr unbedingt auf dem Schirm.
00:21:38: Dann hört man so was wie, ja ist auch nichts mehr dabei.
00:21:40: Sobald Frau Scheinerin zu werden, ist doch völlig in Ordnung klar aber wir haben trotzdem noch zu kämpfen.
00:21:47: im Alltag auf Montage bei Kunden erfährt man sowas dann trotzdem immer wieder leider.
00:21:53: Ja
00:21:54: ich habe auch nochmal so nachgeguckt bis sieben
00:21:57: siebzehnte,
00:21:57: wie gesagt war es den Frauen noch gar nicht erlaubt zu arbeiten ohne die Erlaubnis des Mannes.
00:22:03: und die erste Försterin, die ist nämlich jetzt zweitausendzwanzig in Pension gegangen Sie hat in Baden-Württemberg angetreten, also ist auch noch nicht wirklich lange her.
00:22:15: Wie ist es denn inzwischen verteilt?
00:22:18: Also prozentual – was würdest du sagen wie viele Männer und Frauen sind im Schreiner Handwerk?
00:22:24: Im Schreinarhandwerk?
00:22:25: von allen Schreinerninnen sind es momentan ungefähr so zehn bis treizehn Prozent.
00:22:30: bei den Azubis ist das ein bisschen mehr Zechlich, achtzehn bis zwanzig Prozent Frauen.
00:22:35: Das wird auch gefühlsmäßig immer ein bisschen mehr.
00:22:39: also wir gehen da schon in die richtige Richtung auf jeden Fall.
00:22:42: aber es besteht auf jeden fall immer noch Bedarf und ich würde natürlich wünschen dass noch mehr Frauen nachkommen.
00:22:48: Aber du tust ja dein Bestes dazu, sag ich mal.
00:22:50: Ja
00:22:51: auf jeden Fall klar!
00:22:52: Ich versuche es.
00:22:54: Mir ist es aber auch wichtig das Ganze nicht zu beschönigen ne?
00:22:56: Also natürlich spreche ich über meinen Beruf und es macht Spaß und das ist auch wirklich so... ...aber wie ich ja vorhin schon gesagt habe, es gibt immer noch genug Situationen die auch nicht so schön sind als Frau.
00:23:08: Ich krieg da tatsächlich auch immer wieder Nachrichten von... Zurienen oder von Schreinerinnen, die wirklich Krasses erlebt haben.
00:23:17: Und ich denke es ist auch wichtig darüber zu sprechen dass es Leuten bewusst ist und das man da vielleicht sensibilisiert.
00:23:23: Das es auch nicht geht?
00:23:25: Ja!
00:23:26: Hast du eine Vision für das Wohnen- und Einrichten mit Holz?
00:23:30: Wo stehen wir in zwanzig Jahren?
00:23:32: Ja, ich hoffe natürlich dass wir in zwanzig Jahren vielleicht erstmal zum lokalen Schreiner gehen anstatt in diverse Möbelhäuser zu rennen.
00:23:42: Ich hoffe auch das ist wie uns immer bewusster für nachhaltige langlebige Möbel- und Baustoffe entscheiden und somit auch was Gutes für unsere Umwelt tun.
00:23:53: Ich hoffe aber auch, dass wir dann auch wirklich die Möglichkeit haben und so bewusst zu entscheiden.
00:23:59: Ich weiß momentan unsere wirtschaftliche Lage, unsere Kaufkraft ist es alles nicht so einfach.
00:24:04: Ich würde mir natürlich wünschen, dass das in zwanzig Jahren sich vielleicht etwas erholt hat.
00:24:08: Ich möchte jetzt aber auch nicht sagen, ihr müsst euch jetzt unbedingt super teure Möbel hier anlegen.
00:24:12: Ich glaube es fängt schon oft viel kleiner an zum Beispiel dabei Möbel zu reparieren und zu erhalten also dass wir weg von dieser Fast-Furniture und dieser Wegwerfgesellschaft kommen sondern mehr hin zur bewussten Entscheidungen und dem Halten von Möblen.
00:24:29: Hat ja auch was oder so ein altes Möble-Stück das man immer wieder auch tatsächlich restauriert oder auch mal repariert und Geschichte hat.
00:24:38: Stellt ihr mal vor, dann überlebt das Möbelstück auch noch ein, zwei, drei, vier, fünf Umzüge und fällt nicht nach dem ersten schon auseinander.
00:24:45: Auch faszinierend!
00:24:46: Die alte Schränke sind auch so
00:24:47: intelligent.
00:24:48: Diese Robust kriegt man nicht kaputt?
00:24:50: Ja genau bei Billigkauf-Kauf-Zweimer ist es einfach.
00:24:55: Dann kommen wir zur Abschlussfrage.
00:24:57: Welche Rolle spielt der Wald in deinem Leben?
00:25:01: Eine ganz große tatsächlich... Ich kann das gar nicht genau beschreiben, aber es ist irgendwie so eine Magie die ich im Wald verspüre.
00:25:12: ein Ort, der mir Ruhe gibt.
00:25:15: Gerade in so einer Gesellschaft wo alles immer schneller und lauter und bunter wird.
00:25:20: da kann ich mich zurückziehen, da kann Ich mich erden Und ich bin vor fünf Jahren tatsächlich in den Schwarzwald gezogen gerade deswegen weil ich einfach super gerne im Wald bin und mich da wohl fühle und irgendwie schließt sich auch dieser Kreis für mich wieder.
00:25:34: Also ich sehe unsere Materialien für die Möbel herkommen und ich seh auch wo die neuen wachsen So gigantische Riesen, die da irgendwie so still vor sich herwachsen und uns so viel geben.
00:25:48: Das finde ich einfach unheimlich schön ja.
00:25:51: Und das dürfen wir dann in unseren Behausungen sozusagen bewahren?
00:25:55: Ja oder?
00:25:56: Faszinierend
00:25:57: ist es wirklich!
00:25:58: Wahnsinn, ja.
00:26:00: Ja, liebe Sophia, schön dass du da warst, dass du dir Zeit genommen hast.
00:26:04: Ich bin gespannt wohin dich dein Weg
00:26:07: noch führt.
00:26:07: Ich auch.
00:26:08: Danke für's hier sein.
00:26:10: Danke.
00:26:11: Bleiben Sie dran Und freuen Sie sich auf die nächste Podcast-Folge über die Klimaschützer Wald und Holz.
00:26:19: Unser Holz – Gut fürs Klima, gut für dich!
00:26:23: Ein Podcast des Ministeriums für ländlichen Raum, Landwirtschaft und Heimat Baden-Württemberg.
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